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Alles hat
einen Anfang

90 Jahre im Dienste moderner Werkstoffe

In Verbindung mit dem Material Kunstoff sind 90 Jahre eine ungewöhnliche Zeit.  Denn weder der Begriff noch das Material in unserem heutigen Sinne sind so alt.

Wer also, wie das Handelshaus Glogner, auf eine derartige Zeitspanne gemeinsamer Entwicklung zurückblicken kann, darf für sich in Anspruch nehmen, zu den Pionieren dieser Branche gezählt zu werden.

Tatsächlich gehörte damals im Jahre 1930 eine gute Portion Pioniergeist dazu, ein Handelsunternehmen ganz auf Basis bis dahin weitgehend unbekannter Werkstoffe aufzubauen. Doch der Kaufmann ARNOLD GLOGNER hatte den Mut und auch die Weitsicht, von der ersten Stunde an mit dabei zu sein.

Dazu waren über das Kaufmännische Können hinaus sehr detaillierte Materialkenntnisse und technisches Einfühlungsvermögen erforderlich. Zu den ersten Vertriebsartikel gehörten neben POLLOPAS - Haushaltsartikeln elektronische Zubehörteile wie z.B. Hartpapierplatten für den Schaltanlagenbau aus dem Hause Venditor-Kunststoffverkaufsgesellschaft (heute Dynamit Nobel AG).

Den richtigen Blick für die weitere Entwicklung bewies der Unternehmer GLOGNER schon sehr früh, als er die ersten Gebrauchsartikel aus neuen Materialien ins Verkaufsprogramm einbezog. So zum Beispiel Kunststoff-Geschirr und - Haushaltgegenstände.

Die lebhafte Umsatzentwicklung machte schon bald den Umzug aus dem ersten Büro am Jungfernstieg in größere Räume am Glockengießerwall erforderlich. Damit waren wiederum Vorraussetzungen für bedeutende Programmerweiterungen gegeben. Unter anderem Artikel des Sanitärbereichs, die zunehmendes Interesse von Großabnehmern fanden.  In diese Zeit fiel auch die beginnende Zusammenarbeit mit der DYNAMIT AKTIENGESELLSCHAFT, deren erste Kunststoff-Folie vom Hause GLOGNER Vertrieben wurde.

Obwohl mit diesem Produkt Neuland betreten wurde, trug auch diese Programmbereicherung zum Aufwärtsentwicklung bei. 

Bis die mit dem Krieg einsetzende Rohstoffverknappung dem weiteren Wachstum die Basis entzog. Alle persönlichen Aktivitäten von Arnold Glogner wurden außerdem durch seine Einberufung zum Militär beendet. Schließlich schien die Zerstörung der Geschäftsräume samt aller Unterlagen das Ende des Unternehmens zu besiegeln. An dieser Stelle verdient erwähnt zu werden, daß die Firma bis zur Rückkehr von Arnold Glogner aus russischer Kriegsgefangenschaft im Jahre 1949, von Frau Glogner allein weitergeführt wurde.

Ein lückenloses Programm & fachmännische Beratung

Zum Neubeginn nach Rückkehr von Arnold Glogner trug zunächst mangels Masse - die Fantasie des branchenkundigen Fachmannes bei. Also dieselben Impulse, die schon beim ersten Start den richtigen Auftrieb gegeben hatten.

So begnügte sich Arnold Glogner nicht damit, den allmählich wieder erscheinenden Produkten ihre Märkte zu erschließen. Vielmehr gab er Anregungen zu echten Innovationen: Von ihm stammt zum Beispiel die Idee, Teppiche aus Kunstfasern herzustellen. Ein Verfahren, das den Grundstein zu einem ganz neuen Industriezweig gelegt hat.

Solche Anstöße konnte natürlich nur jemand geben, der bis ins Detail mit der Materie vertraut ist. Womit zugleich eine der wichtigsten Grundlagen sowohl des Unternehmers als auch des Unternehmens GLOGNER angesprochen ist:
Das Erwerben und Anwenden von breitem Fachwissen. Seine planmäßige Erweiterung steht in direktem Zusammenhang mit dem laufenden Ausbau des Vertriebsprogramms eine belebende Wechselwirkung.

Wer zu GLOGNER kommt, spürt das sofort. Hier ist nicht nur ein breites und variantenreiches Materialangebot zu finden; sondern auch die Sach- kenntnis und die Fachberatung, durch die für jeden Einsatzzweck die geeigneten Werkstoffe bereitgestellt werden. Zum Nutzen des Kunden.

Das gilt im Bereich der Bodenbelagbranche mit ihren breitgestreuten Qualitätsanforderungen. Und auch für das Gebiet der Kunststoff- Transport- und Lagerbehälter, für deren vielschichtige Anwendungen GLOGNER ein umfangreiches Produktprogramm anbietet. Alles in allem eine breite Basis für das Vertrauen eines soliden Stammes von Dauerkunden. Von kleinen und mittleren Abnehmern des Handels und des Handwerks bis zu Großkunden aus Industrie und Verwaltung.

Sofort ab Lager lieferbar: Mehr als 100.000 m2 Bodenbeläge und Teppichböden und mehr als 25.000 Kunststoffbehalter

Diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Und zwar als Leistungsbeweis des Hauses GLOGNER, das seine Lieferbereitschaft im Interesse seiner Abnehmer stets großzügig ausgebaut hat. So wurde auch nie gezögert, aus dem Anwachsen der Kundenwünsche nach breiterer Auswahl entsprechende räumliche Erweiterungen vorzunehmen.

Wie beweglich man hierbei war und wie investitionsbereit, belegen die im Laufe der Jahre wechselnden Firmensitze:
Jungfernstieg, Glockengießerwall, Kaiser-Wilhelm-Straße mit anschließender Ausdehnung auf ein benachbartes Lager, Fuhlsbüttler Straße und endlich Alter Teichweg auf eigenem Grund und Boden.

Kleine Anmerkung, die das Wachs- tumstempo charakterisiert: Als das in Aussicht genommene Grundstück das erste Mal besichtigt wurde, schien es viel zu groß. Immerhin vergrößerte es die damalige Lager-, Ausstellungs- und Bürofläche um ein Vielfaches. Inzwischen ist von zuviel Raum keine Rede mehr.

Zum Service für den GLOGNER- Kunden gehört heute weit mehr als die großzügige Breite des Waren- angebots. So können sich Fußboden- verleger zum Beispiel in „einem Durchgang" mit allem versorgen, was zur kompletten Auftrags- erledigung gehört.

Gute Verbindungen schaffen Bindungen

Für das Weitergeben bestimmter Informationen gibt es auch im Zeitalter der Elektronik ein Medium, das nicht zu ersetzen ist:
Den Menschen. Er allein kann eine wirklich individuelle Beratung durchführen. Vorausgesetzt, er bringt das Wissen mit, das für den jeweiligen Verwendungszweck erforderlich ist. Denn erst der persönliche Einsatz, der das Interesse am Nutzen für den Kunden erkennen läßt, schafft die Vertrauensbasis für langjährige Geschäftsverbindungen.

Von diesem Grundsatz hat sich Arnold Glogner im Wirken für seinen Kundenkreis immer leiten lassen. Und er hat es verstanden, diese Identifikation mit der Aufgabe auch auf seine Mitarbeiter zu übertragen. Er kann deshalb sicher sein, daß auch heute, da er sich aus dem aktiven Geschäftsleben zurückgezogen hat, sein Unternehmen im gleichen Sinne weitergeführt wird. Gewähr für eine kontinuierliche Fortsetzung bieten die beiden Mitinhaber und Geschäftsführer Hans-Jürgen Noack und Hubert Brodde. Beide sind schon seit Mitte der 50er Jahre für das Haus GLOGNER tätig.

Arnold Glogner

Hans-Jürgen Noack

Hubert Brodde

Unter ihrer Leitung entwickelte sich das Unternehmen weiter zu einem der führenden Großhandelsbetriebe für objektgeeignete Fußbodenbeläge und Teppichböden.

Eine zentrale Stellung im Angebot nehmen die MIPOLAM-Bodenbeläge der Dynamit Nobel AG ein. für die die Firma KUNSTSTOFF GLOGNER seit Anbeginn des MIPOLAM-Vertriebssystems Vertragsgroßhändler ist.

Doch gleichermaßen bestimmt das Teppichbodenprogramm das heutige Angebot.

Mit einer Kollektionierung, die alle Gesichtspunkte des aktuellen Marktes berücksichtigt. Das langjährig gepflegte Markenartikelkonzept „Ambassador" hat bei Auftragsmittlern wie bei Direktkunden zur Anerkennung als fachkundiger Partner geführt.

Auch künftig kann jeder Kunde und Verwender sicher sein, vom Hause GLOGNER mit ausgereiften Produkten und praxisgerechten Problemlösungen bedient zu werden. In diesem Sinne werden alle Mitarbeiter ihr Bestes geben, um den Kreis zufriedener Geschäftspartner weiterhin stetig wachsen zu lassen.